5 Tipps zur Auswahl der richtigen Ernährung

Die Grundlage für die Gesundheit deines Haustiers liegt in dem, was du in seinem Futternapf findest. Eine gesunde und qualitativ hochwertige Ernährung bildet die Basis für die Gesundheit deines treuen Vierbeiners. Aber was genau ist eine gesunde Ernährung? Nachfolgend findest du 5 Tipps für die Suche nach einer gesunden Ernährung.

1. Natürliche Hunde- und Katzenernährung

Setze auf Natürlichkeit. Natürliche Ernährung ist frei von künstlichen Duft-, Farb- und Aromastoffen. Diese künstlichen Duft-, Farb- und Aromastoffe können in manchen Fällen die Ursache für Haut- und Fellprobleme bei deinem Hund oder deiner Katze sein.

Außerdem bringt die Zugabe dieser künstlichen Duft- oder Farbstoffe keinen Mehrwert für die Ernährung. Diese Stoffe werden nur hinzugefügt, um das Futter für den Besitzer etwas attraktiver zu machen.

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2. Keine oder möglichst wenige allergene Zutaten

Hierbei kannst du an Produkte wie Weizengluten, Soja oder Schweinefleisch denken.

Insbesondere Soja ist eine Zutat, die du lieber nicht in Hunde- und Katzenfutter sehen möchtest. Soja enthält verschiedene Stoffe, die die Aufnahme von Mineralien wie Magnesium und Eisen negativ beeinflussen können. Außerdem ist Soja reich an Purinen, was sich negativ auf den Säuregehalt des Urins auswirkt; dadurch besteht ein höheres Risiko für die Bildung von Blasengries oder -steinen.

Weizengluten, Soja und Schweinefleisch werden oft mit allergischen Reaktionen bei Hunden oder Katzen in Verbindung gebracht. Das ist einer der Gründe, warum du diese Zutaten in der Tiernahrung besser meiden solltest.

3. Keine tierischen Nebenerzeugnisse

Findest du die Zutat „tierische Nebenerzeugnisse“ in der Zusammensetzung? Dann wähle ein anderes Futter, ein Futter, bei dem die tatsächliche Proteinquelle angegeben ist, zum Beispiel Hirsch, Huhn oder Lamm.

Tierische Nebenerzeugnisse sind die Teile eines Tieres, die nach der Schlachtung übrig bleiben, wenn das Fleisch für den menschlichen Verzehr entfernt wurde. Du kannst dabei an Pfoten, Haut, Organe oder Federn denken. Diese Zutaten sind von geringerer Qualität als das Fleisch selbst (mit Ausnahme der Organe).

Ein weiterer Nachteil tierischer Nebenerzeugnisse ist, dass du nicht weißt, welche tierischen Proteinquellen im Futter verarbeitet sind; es kann Huhn, Rind, Lamm etc. sein, aber du weißt nicht genau, von welchem Tier die Produkte stammen.

4. Getreidearm oder getreidefrei

Bei Prima Diervoeding sind wir der Meinung, dass Hunde- und Katzenfutter wenig oder gar kein Getreide enthalten sollte. Getreide kann die Ursache für eine Nahrungsunverträglichkeit oder eine Lebensmittelallergie bei deinem Hund oder deiner Katze sein. Indem du diese Zutat im Futter meidest, eliminierst du die Chance auf eine Getreide-assoziierte Lebensmittelallergie oder -unverträglichkeit.

Ein weiterer Grund, kein getreidereiches Futter zu wählen, hängt mit den Aminosäuren zusammen, die diese Zutat enthält. Hunde und Katzen beziehen essentielle Aminosäuren (das sind Aminosäuren, die sie über die Nahrung aufnehmen müssen, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann) aus der Ernährung. Tierische Proteinquellen enthalten mehr essentielle Aminosäuren als pflanzliche Proteine, in diesem Fall Getreide.

5. Fleisch als 1.e Zutat

Die Zutaten in der Zusammensetzung werden in abnehmender Menge angegeben. Das bedeutet, dass die erste Zutat in der Zusammensetzung den größten Anteil im Futter hat, die letzte Zutat entsprechend den geringsten Anteil.

Im 4.en Tipp haben wir bereits erwähnt, dass tierische Proteinquellen, also Fleisch, mehr essentielle Aminosäuren enthalten als pflanzliche Proteinquellen. Aus diesem Grund sehen wir Fleisch gerne als 1.e Zutat in Hundefutter.

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